KUNSTETAGEN & AUSSTELLUNGEN

UNSERE KUNSTAUSSTELLUNGEN

In unseren Ausstellungsräumen im 1. und 2. OG können Sie regelmäßig wechselnde Ausstellungen verschiedener Aussteller und künstlerischer Genres erleben.

Ob Themenausstellungen, soziokulturelle Ausstellungsprojekte oder Jahresausstellungen unserer Mitgliedsvereine , in unseren Kunstetagen zeigt sich eine große Bandbreite des überwiegend regionalen Kunstschaffens.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Aktuelle Information: Unsere Ausstellung im 2. OG ist ab sofort wieder für Sie geöffnet! Die vorübergehend angepassten Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag bleibt die Ausstellung geschlossen.

Bitte tragen Sie beim Besuch Ihren Mund- und Nasenschutz und gehen Sie auf direkten Wege über das Treppenhaus ins 2. OG. 

„1000 Tücher gegen das Vergessen“

Freitag | 06.03.2020 || 20:00 Uhr ||| Vernissage
Ausstellung 2. OG | Veranstalter: TUFA e.V.
Ausstellungszeitraum: 06.03.2020 – 26.06.2020

Die Rolle des Gedenkens, bosnisch Rola sjećanja, erinnert an Menschen, die in den 1990er Jahren während der Kriege im ehemaligen Jugoslawien getötet wurden. Ab 2002 entwickelt die Schweizer Künstlerin Anna S. Brägger im Rahmen der Trauma-Therapie des Berliner Vereins südost Europa Kultur das stetig wachsende textile Kunstwerk für Geflüchtete aus dem Westbalkan: Die Frauen sticken die Namen und Lebensdaten ihrer getöteten Angehörigen, Freunde und Nachbarn auf Stofftaschentücher. Das Sticken eines Gedenktuchs löst viele Erinnerungen aus, schöne und schmerzliche. Welches war die Lieblingsblume des geliebten Menschen, welche Farben mochte er besonders? Über welches Motiv hätte er sich gefreut? Wie wäre das Leben gemeinsam weiterverlaufen, wenn der Krieg dem nicht ein jähes Ende gesetzt hätte?

Anna S. Brägger fügt die einzelnen Stoffbahnen zusammen und schafft damit ein bewegliches Denkmal gegen das Vergessen und für den Frieden, das seit 2004 im In- und Ausland präsentiert wird. Die Rola, die derzeit 47 laufende Meter misst, wächst ständig weiter, so auch im Rahmen der Präsentation in der Tuchfabrik Trier. Audiostationen geben den stickenden Frauen eine zusätzliche Stimme.

Land­schaftsaufnahmen von Nihad Nino Pušija führen in die Region ein. Dem historischen und aktuellen gesellschaftlichen Kontext der Konflikte in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens geht die Ausstellung streiflichtartig nach.

 

Öffnungzeiten Montag – Freitag 14 – 18 Uhr, Sa / So geschlossen

In der letzten Ausstellungswoche vom 22.06. bis 26.06. bieten wir noch einmal die Möglichkeit an, dass Besucher*innen sich von der Künstlerin Anna S. Brägger durch die Ausstellung führen lassen.

Wer Interesse an einer Führung hat, kann sich unter info@tufa-trier.de oder telefonisch unter 0651 7182412 voranmelden, Gruppen dürfen sich maximal aus zwei Haushalten zusammensetzen. Um unnötige Kontakte zu vermeiden, verzichten wir auch hier auf Eintrittszahlungen und bitten unsere Besucher*innen um eine freiwillige Spende.

Wer ist Alfons Peters?

Freitag | 09.10.2020 || 19:00 Uhr ||| Vernissage
Ausstellung 1. OG | Veranstalter: TUFA e.V.| Eintritt frei
Ausstellungsdauer: 09.10. – 01.11.2020

Architekt, Künstler, Designer, Musiker, Schriftsteller, Bildhauer, Autodidakt, Upcycler, Naturfreund, Tierfreund, Menschenfreund.

 

Das umfangreiche Schaffen des in Franzenheim lebenden Künstlers und Architekten (Jg. 1944) wird in einer umfassenden Werkschau für die Besuchern der Tufa zu sehen sein. Seine Arbeiten erstellt er mit unkonventionellen Methoden und großer Leidenschaft. Einblicke in die Bandbreite und Vielseitigkeit seiner fast 60-jährigen künstlerischen Karriere zeigt er in dieser Ausstellung.

Wer ist Alfons Peters? Finden Sie es heraus, besuchen Sie die Ausstellung zum Werk des Künstlers Alfons Peters.

COPYRIGHT FOTO:  K.D. Theis

 

TUFA_Ausstellungen_Eddi Meier_Vulkanland

Eddi Meier – „Vulkanland

Freitag | 11.09.2020 || 19:00 Uhr ||| Vernissage
Ausstellung TUFA Kunstraum OG I | Veranstalter: FoGe Trier
Ausstellungszeitraum: 11.09.2020 – 04.10.2020

Nach 2013 ist Eddi Meier 2020 zum zweiten Mal ausstellender Gastkünstler der Fotografischen Gesellschaft Trier. In der Zwischenzeit hat er sich über vier Jahre lang fotografisch nahezu ausschließlich seinem Vulkanland-Projekt gewidmet, das 2018 in eine viel beachteten Buchveröffentlichung „Vulkanland“ im Eifelbildverlag mündete.

„Der aufwendig gestaltete Fotoband zeigt auf 200 Seiten eine in ganz Europa einzigartige Landschaft. Vierzig der über 400 tertiären Vulkane hat er in faszinierenden Schwarzweiß-Aufnahmen porträtiert. Texte zum Umgang der Menschen mit diesem natürlichen Schatz und zur Entstehungsgeschichte machen aus dem Buch eine Reise durch eine Landschaft, die Schutz braucht.“ (Angelika Koch)

Mit seinen Porträts der Eifelvulkane bezieht er Stellung in der Diskussion um die Erweiterung der Abbauflächen für Lava und Basalt in der Vulkaneifel.

In der Tufa zeigt Eddi Meier rund 30 ausgewählte Fine Art-Prints.

La Mode et la Mort
Tod, Sterben und Trauer in Kultur und Gesellschaft

Freitag | 08.01.2021 || 18:00 Uhr ||| Vernissage
Ausstellung 1. OG | Veranstalter: TUFA e.V.| Eintritt frei
Ausstellungsdauer: 08.01. bis 28.01.2021

Anlässlich der Veranstaltungsreihe „Tod, Sterben und Trauer in Kultur und Gesellschaft“ des Hospiz Vereins Trier und der TUFA, setzte sich, unter der Betreuung von Dipl. Des. Elvira Kempf, das erste Semester der Hochschule Trier im Studiengang Modedesign mit dem Thema Tod, Sterben und Trauer auseinander.

Typische Symbole und Zitate wurden in die Outfits subtil eingearbeitet. Neben der gestalterischen Aufgabe und der experimentellen Auseinandersetzung mit Origami- und Faltentechniken ging es bei diesem Projekt um die Entwicklung eines individuellen modischen Ausdrucks. Dies spiegeln die Outfits wieder.

Berücksichtigt wurde die Historie, dass sich Frauen Jahrhundertelang nach dem Tod eines Angehörigen in schwarze Kleidung hüllten. Vom unförmigen Trauer-Umhang entwickelte sich die Trauerkleidung hin zu immer raffinierteren Gewändern.

Weil im christlichen Abendland die Farbe schwarz mit dem Tod verbunden wurde, kleidete man sich in diese lichtlose Farbe. Für die Trauerzeit begrub man sich im wahrsten Sinne des Wortes unter den Gewändern. Geblieben ist, dass man zur Beerdigung schwarz trägt.

COPYRIGHT FOTO: Saskia Schäfer (Fotografiestudentin an der University of Applied Sciences Europe UE in Berlin)

PROGRESS

Freitag | 23.04.2021 || 19:00 Uhr ||| Vernissage
Ausstellung 2. OG | Kunstverein Trier Junge Kunst e.V. | Eintritt 2 €
Dauer der Ausstellung: 23.04.-16.05.2021

Gruppenausstellung mit Studierenden der Kunsthochschule Mainz

Begrüßung: Dr. Martin Henatsch, Rektor Kunsthochschule Mainz. Einführung: Dr. Justus Jonas, Kurator Kunsthochschule Mainz.

Kuratoren: Christoph Jakobs, Justus Jonas, Britta Deutsch, Sebastian Böhm.

Die Kunsthochschule Mainz ist die einzige staatlich anerkannte Kunsthochschule des Landes Rheinland-Pfalz. Sie bietet in derzeit 12 international besetzten künstlerischen Klassen die Studiengänge Freie Bildende Kunst und Kunst im Lehramt an. Ihre Stärke liegt in der Konzentration auf rein künstlerische Fächer, in dem in Klassen stattfindenden Atelierstudium sowie in dem gleichberechtigten und eng verzahnten Miteinander der Studiengänge Freie Bildende Kunst und Lehramt. Kunstdidaktik und Kunstbezogene Theorie sind hierfür wichtige komplementäre Elemente, in denen die Kunsthochschule das Promotionsrecht besitzt. Sie begreift die Entwicklung und Prägung ästhetischer Diskurse als eine grundlegende gesellschaftliche Aufgabe. Das Selbstverständnis der Kunsthochschule ruht auf zwei Säulen: einerseits der Ermöglichung und behütenden Sicherung der Entwicklung qualitätsvoller zeitgenössischer künstlerischer Positionen ihrer Studierenden; andererseits der Vermittlung ihrer Werke in die Öffentlichkeit – Schutzraum und Brücke.

10 Studierende aus unterschiedlichen Klassen der Kunsthochschule Mainz sind der Einladung des Kunstverein Trier Junge Kunst gefolgt, Ergebnisse ihrer künstlerischen Haltung in der großen Ausstellungshalle der Trierer Tuchfabrik zu zeigen. Geprägt von hoher individualisierter Herleitung einzelner künstlerischer Entscheidungen entsteht in Trier ein Kunstkompass der aktuellen Entwicklung des künstlerischen Fortschrittes, entwickelt im Denk- und Handlungsraum der Kunsthochschule Mainz des Jahres 2020.

 Weitere Informationen unter junge-kunst-trier.de und kunsthochschule-mainz.de

Ausstellung SOWOHL ALS AUCH – Kultur des Missverstands

Ausstellung 2. OG | Veranstalter: TUFA e.V.
Ausstellungszeitraum: 18.06. – 11.07.2021

Im Alltag ist das Missverständnis ein ärgerlicher Fauxpas, der rasch korrigiert sein will. In der Rechtsprechung bringt es den „versteckten Einigungsmangel“ von Vertragspartnern zum Vorschein. Fehlinterpretation in der Zellbiologie kann Auslöser von Krankheiten sein. In der Kunst hingegen ist die Mehrdeutigkeit eher ein Qualitätsmerkmal des Werks und wäre besser „Mehr-Verständnis“ zu nennen.

Mittels Kunstausstellung, drei Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion enthüllt die Gruppe „ZWEIFELLOS“ eine faszinierende Welt des Missverstands. Die Ausstellung zeigt Werke aus Literatur und Bildender Kunst, Musik und Performance von mehr als 20 international arbeitenden Künstlern.

Begrüßung und Einführung

  • Martin Eclec: Missinterpretation in der Musik
  • Prof. Dr. Claudia Binder zeigt aus ihrer medizinischen Krebs-Forschung, wie Kommunikation zwischen Aggressorzellen und Abwehrzellen im menschlichen Gewebe schiefgehen kann
  • Dr. Peter Hamacher: „Recht – Kein Feld für Sowohl-als-auch und Missverständnisse“
  • Prof. Dr. Klaus Hansen „Kommunizieren heißt Missverständnisse moderieren“

Es stellen aus:

Stefan Albus (Köln), Claudia Binder (Göttingen), Wim Cox (Köln), Walter Hanel (Bergisch Gladbach), Klaus Hansen (Bergisch Gladbach), Klaus Hansen (Stommeln), Sabine Held (Dortmund), Dieter Höss (Köln), Edda Jende (Bergisch Gladbach), Manuele Klein (Engelskirchen), Dagmar Laustroer (Bergisch Gladbach), Dirk Müller (Rösrath), Fréderic Pinton (Champigny sur Marne, FR), Beatrix Rey (Rösrath), Alo Renard (Köln), Maria Schätzmüller-Lukas (Kürten), Antje Schlenker-Kortum (Rösrath), Lothar Sütterlin (Bergisch Gladbach), Dagmar vom Grafen-Connolly (Aachen), Detlev Weigand (Rösrath), Kay Wiese (Autueil, FR)

Eintritt 2 €

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